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Am Achensee – Herbstimpressionen

Am Achensee, am Achensee,
da steht ein wundersames Haus;
so oft hinein, hinein ich geh‘
sehn‘ ich mich nimmermehr hinaus.

Am Achensee, am Achensee,
da steht ein wundersames Haus;
es tut so weh, es tut so weh,
dass ich doch wieder muss hinaus.

Es wohnen Herzen da, so lieb,
so edel, ohne Falsch, so gut;
so oft ich blieb, so lang ich blieb,
stets ständ ich da in Gottes Hut.

Und schrieb ich tausend Zeilen hier,
und wären sie auch noch so schön,
sie klängen aus der Seele mir
doch nur auf baldges Wiedersehn.

Karl May, 29. Juni 1897

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3 Gedanken zu “Am Achensee – Herbstimpressionen

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