Waldanemonen

Sie sprießen licht aus Waldesnacht,
Ohne reichen Duft, ohne Farbenpracht,
Unter den großen, alten Bäumen,
Über das Moos wie flutend Träumen:
Wann der Wind vorüber streicht,
Neigen sie ihre Köpfchen leicht,
Aber wo die Sonne licht
Durch die Blätterkronen bricht,
Saugen sie all das goldige Scheinen
Sehnsuchtsvoll in den Kelch, den kleinen.
So blühen sie scheu, ohne Glanz und Pracht:
Die lichten Kinder der Waldesnacht.

Therese Dahn geb. von Droste-Hülshoff
(1845-1929, Nichte von Annette von Droste-Hülshoff)

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6 Gedanken zu “Waldanemonen

  1. Ja hallo Heike!!!!!!!!!
    Schön, wieder einmal von Dir zu lesen, das freut uns sehr! Und gleich schenkst Du uns wieder so schöne Bilder…. 🙂

    LG und eine gute Nacht
    AnDi

    • Vielen Dank ihr Lieben! Bin in letzter Zeit nicht so online…😉… und hab ne noch größere Urlaubspause vor mir… Ich lass mich und kann hoffentlich auch euch überraschen!!! 😃😃🌺🌞🌞🌎

      • Du hast noch eine große Urlaubsreise vor Dir???? Schön! Das ist doch mal was! Wir freuen uns schon jetzt auf die hoffentlich zahlreichen Bilder!
        Und wie heißt es so schön? Das Leben ist zum leben da! Also: viel Spaß beim leben!!!! 😉

        Liebe Grüße und alles Gute für Dich und Deine Pläne
        AnDi

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